Wissenschaft

Train smarter, not harder

Start, Wende

Identification and correction of inefficiencies during starts and turns in elite competitive swimmers

In aller Kürze: Die Parameter des perfekten Starts und Wende werden aus 15 Jahren Untersuchung an Elite-Schwimmern präsentiert. Sprungweite, Eintauchwinkel, Tauchtiefe, Tauchweite und Verhalten im Übergang werden thematisiert.

Folge 4

Buntes

Will humans swim faster or slower in syrup?

In aller Kürze: Ob Sirup oder Wasser macht keinen Unterschied – die Probanden waren in beiden Flüssigkeiten gleich schnell.

Folge 6

Laktat

Effect of pool length on blood lactate, heart rate and velocity in swimming

In aller Kürze: Gemessen an der maximalen Geschwindigkeit (Bestzeit) im 25 bzw 50m Becken unterscheiden sich die Laktatwerte bei submaximalem Tempo nicht. Erst bei maximalem Tempo (100% Bestzeit) gibt es Unterschiede. Bezügilch der Herzfrequenz gibt es keinen Unterschied über alle Geschwindigkeiten.

Folge 7

Trainer

The Influence of the Coaches’ Demographics on Young Swimmers’ Performance and Technical Determinants

In aller Kürze: Die Leistung der Schwimmer wird besser mit der akademischen Ausbildung, der Lizenzstufe und der Erfahrung der Trainer.

Folge 8

Core-Kraft, Freistilschwimmen

The Effect of Core Strengthening on Performance of Young Competitive Swimmers

In aller Kürze: 6 Wochen Core Training verbesserten die 50m Freistil Leistung um 2,8% und den Stroke Index (Geschwindigkeit * Zuglänge).

Folge 9

Start, Rückenschwimmen

Kinetic and kinematic analysis of the backstroke start

In aller Kürze: Wirkende Kräfte und Zeiten beim Rückenstart mit und ohne Starthilfe wurden untersucht. Die Starthilfe verspricht selbst ohne Übung einen Vorteil.

Folge 11

Training, Warm-Up, Dehnung

Effect of warm-up protocols on jump performance in college football players

In aller Kürze: Allgemeines Warm-Up und allgemeines Warm-Up in Kombination mit dynamischem Stretching führten zur höchsten Sprungleistung (Counter Movement Jump).

Folge 12

Delphin, Rücken, Brust, Kraul

Relationship of stroke rate, distance per stroke and velocity in competitive swimming

In aller Kürze: Generell wird die Schwimmgeschw. durch eine höhere Zugfrequenz realisiert. Die schnellsten RückenschwimmerInnen und KraulerInnen hatten die höchste Zuglänge (Distance per Stroke) bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Folge 13

Trainer, Training, Pacing

Contemporary practices of high-performance swimming coaches on pacing skill development and competition preparation

In aller Kürze: Befragung von 21 Trainern zu ihren Philosophien bezüglich Entwicklung von Pacing Strategien und Skills.

Folge 15 + 16

Training

Training Fast Twitch Muscle Fibers: Why and How

In aller Kürze: Trainingsempfehlungen für die FTa Muskelfasern. Training an der aerob-anaeroben Schwelle nicht zielführend. Klare Trennung der Belastungsbereiche für optimale Leistungsentwicklung.

Folge 17

Covid-19, Corona

Swimming Pool safety and prevention at the time of Covid-19: a consensus document from GSMS-SItI

In aller Kürze: Chlor, hohe Luftfeuchtigkeit und die sehr hohen Hygienstandards in Schwimmhallen verhindern die großflächige Übertragung des Corona-Virus in Schwimmhallen.

Folge 18

Talentsichtung

Height and Body Composition Determine Arm Propulsive Force in Youth Swimmers Independent of a Maturation Stage

In aller Kürze: Körpergröße, Spannweite, Sitzhöhe, Körperfettanteil, Fettfreie Körpermasse und Muskelfläche des Armes haben Einfluss auf die Vortriebswirkung der Arme.

Folge 20

Start, Rückenschwimmen

The Backstroke Swimming Start: State of the Art

In aller Kürze: Aus einer Literaturrecherche werden die Phasen des Rückenstarts definiert. Vermutlich ist der Rückenstart schneller, wenn die Füße komplett oberhalb der Wasserlinie sind, da eine höhere Absprunggeschwindigkeit erreicht wird und eine bessere Flugphase.

Folge 21

Laktat, Wassertemperatur

Acute effects of water temperature in swimming performance: a biophysical analysis

In aller Kürze: Im Strömungskanal wurden 400m bei 18° und 26°C Wassertemperatur geschwommen. Es gab keine Unterschiede in Frequenz und Zuglänge. Bei 18° war das Peak-Laktat niedriger sowie die Energiekosten und der Energieverbrauch identisch.

Folge 22

Buntes

A Comparison of Bone Mineral Density in Adolescent Female Swimmers, Soccer Players, and Weight Lifters

In aller Kürze: Weibliche Schwimmerinnen haben eine geringere Knochendichte als Fußballspielerinnen. Kein Unterschied im Vergleich mit Gewichtheberinnen. Im Vergleich mit Vorgaben der WHO, liegt die Knochendichte der Schwimmerinnen unter dem Mittelwert.

Folge 23

Technik, Training

Fundamentals of fast swimming

In aller Kürze: 3 Prinzipien für schnelles Schwimmen werden erläutert:
1) Nutze den ganzen Körper, Rotation ist essenziell!
2) Geschwindigkeitsschwankungen in deinem Schwimmzyklus vermeiden
3) Verringere den Wasserwiderstand durch deine Kopfhaltung

Folge 24

Start, Training

Does four weeks of simple reaction time training improve start performance in swimming?

In aller Kürze: Plyometrisches Training und Starttraining führen zu besserer Sprungleistung (Squad Jump und Counter Movement Jump) und schnelleren Startzeiten bis 15m. Verbesserung resultiert aus neuromuskulärer Anpassung, nicht aus Kraftzuwachs

Folge 25

Laktat, Atmung, Training

The Effect of Respiratory Muscle Training on the Maximum Oxygen Consumption and the Anaerobic Threshold

In aller Kürze: 11 Schwimmer wurden in 2 Gruppen eingeteilt, eine absolvierte 2x wöchentlich für 8 Wochen Atemmuskeltraining. Nach der Intervention gab es keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich VO2max und anaerobe Schwelle. Tendenzen zu Gunsten der Gruppe mit Atemmuskeltraining waren erkennbar.

Folge 26

Staffel

Breaking the Myth That Relay Swimming Is Faster Than Individual Swimming

In aller Kürze: Werden für Staffelzeiten die Zeitgewinne durch den fliegenden Start berücksichtigt, gibt es KEINE Unterschiede zu den Einzelzeiten. Für 100m Strecken sind die ersten 50m und für 200m Strecken sind die ersten 100m schneller (Staffel vs. Einzel). In der Gesamtzeit gibt es keine Unterschiede.

Folge 27

Landtraining, Krafttraining

Kettlebell swing training improves maximal and explosive strength

In aller Kürze: Kettlebell Swings für 6 Wochen, 2x wöchentlich jeweils 12 Runden mit 12 – 16kg mit 30 Sekunden Belastung und 30 Sekunden Pause verbesserte die Explosivkraft (Vertikalsprung) und Maximalkraft (halbe Kniebeuge mit Zusatzgewicht).
Ähnliche Erfolge wurden auch mit Jump Squat Training erzielt.

Folge 28

Laktatabbau, aktive vs. passive Erholung

Effect of self-paced active recovery and passive recovery on blood lactate removal following a 200 m freestyle swimming trial

In aller Kürze: Im Anschluss an einen 200m Kraul-Test absolvierten die SchwimmerInnen entweder 15min passive Pause oder 5min passive und 10min aktive Pause (locker schwimmen). Der Laktatabbau wurde durch das locker schwimmen erheblich verbessert. Abbaugeschwindigkeit 0,18 mmol/min (Passiv) zu 0,43 mmol/min (Aktiv).

Folge 29

Kraul, Paddles

Acute responses of biomechanical parameters to different sizes of hand paddles in front-crawl stroke

In aller Kürze: Mit steigender Paddle-Größe steigt die wirkende Maximalkraft, der Impuls, die mittlere Kraft, die Zyklusdauer, die Zeit bis zur maximalen Kraft, die Zykluslänge und die Geschwindigkeit.

Folge 30

Staffel, Pacing, Taktik

Pacing and team strategy in relay events in swimming

In aller Kürze: Die ersten 100m der 200m Staffeln werden in der Rgeel schneller geschwommen als im vergleichbaren Einzelrennen, die zweiten 100m jedoch langsamer. Ungefähr 50% aller Schwimmer ändern ihre Pacing Strategie in der Staffel.
Die Staffereihenfolge der Medaillengewinner unterscheidet sich von den Platzierten.

Folge 31

DSV, Ausdauer, Stufentest

Endurance Profiles of German Elite Swimmers over Three Decades

In aller Kürze: Die Ergebnisse des PANSOLD Stufentests des aktuellen DSV Kaders wure mit Ergebnissen der 80er und 90er Jahre verglichen.
Heutige Schwimmer sind schneller, schwimmen aber mit höherem Aufwand (höhere Laktatwerte).

Folge 32

VO2max, HIIT

Reduced training frequencies and maintenance of increased aerobic power

In aller Kürze: Zum Erhalt der VO2max reich es aus, für bis zu 15 Wochen (Untersuchungszeitraum, evtl länger) 2x oder 4x wöchentlich mit hohen Intensitäten zu trainieren. Hier waren es 6x5min Ergometer bei 100 % VO2max mit 2min Pause bzw. 40min Laufen mit maximalem Tempo.
Zur Steigerung der VO2max muss allerdings häufiger trainiert werden!

Folge 33

Stufentest, Laktat

Comparison of Three Different Step Test Protocols in Elite Swimming

In aller Kürze: Die Ergebnisse von drei Stufentests (2x mit festen Teilstrecken, vgl. PANSOLD Test, und 1x mit festen Zeitintervallen (3min)) werden miteinander verglichen.
Der Test mit festen Zeitintervallen scheint zuverlässiger den Leistungsstand wiederzugeben.

Folge 34

Rasur, Kraul, Wettkampf

The Effect of Shaving Body Hair on the Physiological Cost of Freestyle Swimming

In aller Kürze: Die Schwimmer absolvierten 4x200m Kraul, Steigerung je Wiederholung im 10s, im unrasierten und 24h später im rasierten Zustand.
Der Laktatwert bei submaximalem Tempo sank um 28%, bei maximalem Tempo um 23%. Das entspricht der Verbesserung von einem Jahr Training.

Folge 35

Atmung, Kraul

Forced inspiratory volume in the first second as predictor of front-crawl performance in young sprint swimmers

In aller Kürze: Die innerhalb der ersten Sekunde eingeatmete Menge an Sauerstoff erklärt 66% (Jungs) und 58% (Mädchen) der Varianzen in der 100m Kraul-Zeit.
Sinkt dieser Wert (bzw. verlängert sich die Atemzeit), ist das ein Zeichen für ermüdete Atemmuskulatur.

Folge 36

Carbon, Kraul, Wettkampf

Does a jammer-type racing swimsuit improve sprint performance during maximal front-crawl swimming?

In aller Kürze: Sowohl beim Arme schwimmen als auch in der Gesamtbewegung war die Schwimmgeschwindigkeit und die Zuglänge mit Wettkampfhose höher als mit traditioneller Badehose.

Folge 37

Delphin-Kicks, Training

Training to enhance underwater dolphin kick speed in elite swimmers: focusing on kick frequency and propelling efficiency

In aller Kürze: Mit 3 regelmäßig trainierten Übungen während eines Makrozyklus konnte die Leistung der Delphin-Kicks signifikant gesteigert werden.
Folgende Übungen wurden absolviert: 200m De-Kicks, abwechselnd 50m in Bauch- und Rückenlage und 4×5 Kicks am Gummiband mit maximaler Frequenz.

Folge 38

Brust, Wettkampf, Taktik

Differences in Split Times between the Elite Breaststroke Swimmers

In aller Kürze: Die Finalisten der WM2019 über 100m Brust waren vor allem in der zweiten Rennhälfte überlegen.

Folge 39

Wettkampf, Tageszeit

Effects of Time of Day on Race Splits, Kinematics, and Blood Lactate During a 50-m Front Crawl Performance

In aller Kürze: Um 10 Uhr und 17 Uhr schwammen die Probanden einen 50m Kraul Sprint.
In den Parametern Gesamtzeit, Blockzeit, 15m Zeit, Laktatänderung gab es KEINE Unterschiede. Morgens war allerdings die Frequenz etwas höher und die Zugläne niedriger.

Folge 40

Motivation

Motivational patterns in persistent swimmers: A serial mediation analysis

In aller Kürze: SchwimmerInnen, die Spaß haben und in den Trainingsprozess aktiv involviert (task involved) werden betreiben den Sport am längsten. Die Einbeziehung der SchwimerInnen führt zu einer Befriedigung grundelegender psychologischer Bedürfnisse und intrinsischer Motivation, was wiederum zu Spaß am Sport führt.

Folge 41

Kraul, Atmung, Asymmetrie

Force production during maximal front crawl tethered swimming: exploring bilateral asymmetries and differences between breathing and non-breathing conditions

In aller Kürze: Asymmetrien zw. dem rechten und linken Arm sind nicht verbunden mit der Gesamtleistung. Zudem gab es keine Hinweise darauf, dass die Kraftentwicklung auf der dominanten Seite größer ist. Atmung hat die Kraftentwicklung nicht beeinflusst.

Folge 42

Kraft, Wassergefühl

The transfer of dry-land strength & power into thrust in competitive swimming

In aller Kürze: Obwohl sich Sportler verschiedener Niveaus in ihren Leistungen im Krafttraining (Schulterrotation) nicht unterscheiden, gibt es Unterschiede in der Erzeugung von Vortrieb beim Kraulschwimmen. Daraus schließen die ForscherInnen, dass Elite-Athleten besser in der Lage sind, ihre Kraft ins Wasser zu transferieren.

Folge 43

Schwimmbrille, Widerstand

Numerical simulations of a swimmer’s head and cap wearing different types of goggles

In aller Kürze: Der Widerstand des Kopfes wurde unter 4 Bedingungen untersucht: ohne Brille und mit 3 verschiedenen Modellen (Ankor, Nikko, Swedish). Mit Schwimmbrille war der Widerstand immer kleiner als ohne Brille, wobei die Schwedenbrille den geringsten Widerstandswert zeigte.

Folge 44

Erholung (Passiv / Aktiv), HIIT

Passive recovery is superior to active recovery during a High-Intensity shock microcycle

In aller Kürze: Nach 2 Wochen HIIT Training (15 Einheiten) verbesserte sich die getretene Wattzahl auf dem Ergometer und die Zeit im Time Trial, unabhängig von der Pausengestaltung während des Trainings (aktiv oder passiv). Allerdings zeigte nur die Gruppe mit passiver Pausengestaltung eine Verbesserung der Ausdauerlestung.

Folge 45

Schlaf

How Much Sleep Does an Elite Athlete Need?

In aller Kürze: Bei einer Befragung und Prüfung mittels Selbst-Protokoll und Schlaftracker stellte sich heraus, dass Elite-Athleten wesentlich weniger schlafen, als sie gerne würden.
Das kann zu ineffektivem Training und erhöhtem Verletzungsrisiko führen

Folge 46

Trainer, Psychologie

Olympic coaching excellence: A quantitative study of psychological aspects of Olympic swimming coaches

In aller Kürze: 36 TrainerInnen (352 Olympiamedaillen) beantworteten einen Fragebogen zu ihren psychischen Eigenschaften.
Die weltführenden Trainer (im vgl. zu Weltklasse) waren Verträglicher, Empathischer, konnten ihre eigenen Emotionen besser managen und waren weniger machiavellistisch und narzistisch.

Folge 50

Feedback, Training, De-Kicks

The sound of the dolphin-kick: developing real-time audio feedback in swimming

In aller Kürze: Vorgestellt wird ein neuer Feedbackansatz zum Einsatz im Techniktraining.
Hierbei wird die Beschleunigung vertont und dem Sportler direkt zurück gemeldet, sodass dieser sich selbst korrigeren kann.

Folge 51

Start, Gleiten

Which variables may affect underwater glide performance after a swimming start?

In aller Kürze: Davon ausgehend, dass bei einem besseren Start die Sportler weiter gleiten, wurde das Gleiten als Parameter für die Startleistung untersucht.
Es zeigte sich, dass die Flugweite und die Geschwindigkeit zw. 5-10m maximiert werden sollte. Die Tauchtiefe sollte tiefer als 1,25m liegen und kann bis zu 1,65m betragen.
Generell lernt man hier viel über den optimalen Startsprung!

Folge 52

Saisonplanung, Lagen

Periodization and Programming for Individual 400 m Medley Swimmers

In aller Kürze: Das Training und der Saisonaufbau eines 400m Lagen Schwimmers werden skizziert. Definition von Belastungsbereichen anhand von Laktatwerten (aerob, Schwelle, VO2max) und Einteilung der Saison in 2 bzw. 3 Makrozyklen, an deren Ende ein Wettkampf steht. Jeder Makrozyklus besteht aus 3 Mesozyklen. Die Wichtigkeit von Höhentraining und begleitendem Krafttraining wird ebenfalls betont.

Folge 54

HIIT, Erholung

The Effects of Two Different HIIT Resting Protocols on Children’s Swimming Efficiency and Performance

In aller Kürze: 18 SchwimmerInnen (Alter 11,6 Jahre) absolvierten ein 4-wöchiges HIIT Trainingsprogramm mit a) 10 Sekunden Pause oder b) 1 Minute Pause.
Unabhängig von der Pause verbesserten alle Kinder ihre Leistung.

Folge 56

Staffel, Start, Wechsel

A Kinematics Comparison of Different Swimming Relay Start Techniques

In aller Kürze: 11 jugendlichen SchwimmerInnen haben drei Varianten des Staffelstarts (Parallelstart, Schrittstart, mit Auftaktschritt) erlernt.
Zwischen den Varianten konnten KEINE Unterschiede in der 5m, 10m und 15m Durchgangszeit nachgewiesen werden.

Folge 57

Nachwuchstraining

What Makes a Champion? Early Multidisciplinary Practice, Not Early Specialization, Predicts World-Class Performance

In aller Kürze: Einer der renommiertesten Sportwissenschaftler im Feld der Talententwicklung im Interview über:
– Die sportliche Laufbahn von Athleten mit Weltniveau
– Warum Eliteschulen des Sports in ihrer jetzigen Form nicht funktionieren
– Weshalb Nachwuchskonzeptionen nicht zum Erfolg führen
– Wieso ein erfolgreicher Juniorathlet zu 80% kein erfolgreicher Senior wird

Folge 58

Lagen, Renneinteilung, Taktik

A 12 year analysis of pacing strategies in 200 and 400m IM in international swim competitions

In aller Kürze: Um im Lagen-schwimmen an die Spitze zu kommen, muss das Brustschwimmen beherrscht werden. Um dan allerdings eine Medaille zu gewinnen, ist das Rückenschwimmen entscheidend!
Einzig für die Frauen über 400m Lagen ist das Kraulschwimmen die entscheidende Lage.

Folge 60

Brust, Tauchzug

Arm-leg coordination during the underwater pull-out sequence in the 50, 100 and 200 m breaststroke start

In aller Kürze: Die zeitliche Kopplung der Arm- und Beinbewegung beim Brust-Tauchzug unterscheidet sich nicht hinsichtlich der Streckenlänge.
Allerdings werden die Gleitphasen länger mit steigender Streckenlänge

Folge 61

Kraul, Wende, Kurzbahn

Swimming turn performance: the distinguishing factor in 1500 m world championship freestyle races?

In aller Kürze: Die Wendenleistung (5m vor bis 5m nach der Wand) beeinflusste bei 6 (Kurzbahn) bzw. 3 (Langbahn) Finalteilnehmern der WM die Endplatzierung.

Folge 62

Kraul

How Technique Modifications in Elite 100m Swimmers Might Improve Front Crawl Performances to Podium Levels: Swimming ‘Chariots of Fire’

In aller Kürze: Jede Phase des 100m Kraul Wettkampfes wurde von Experten auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. Start, Tauchphase, Übergang, Schwimmen, Wende und Finish führen optimiert zu mehr als 3s Verbesserung!

Folge 63

Nordic Hamstring Curls
Exzentrisches Training, Krafttraining

Acute impact of Nordic hamstring exercise on sprint performance after 24 48 and 72 hours

In aller Kürze: Nordic Curls als exzentrische Kraftübung verursachen eine hohe Trainingsintensität. In Folge dessen ist die maximale Leistung für 24h und die horizontale Kraft (Start, Wende) für bis zu 48h negativ beeinflusst.

Folge 65

Trainingskonzept, Polarisiertes Training, aerob-anaerobe Schwelle

Effects of a 6-Week Period of Polarized or Threshold Training on Performance and Fatigue in Elite Swimmers

In aller Kürze: 22 franz. Junior Elite-Schwimmer (14-20 Jahre alt) haben 6 Wochen polarisiert oder vorrangig an der aerob-anaeroben Schwelle trainiert. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Das polarisierte Training sorgte über 100m für eine Leistungssteigerung, das aerob-anaerobe Training nicht. Die Laktatbildung und VO2max blieb unbeeinflusst.

Folge 67

Feedback, Pacing

Effect of Different Feedback Modalities on Swimming Pace: Which Feedback Modality is Most Effective?

In aller Kürze: Von drei Vaianten für Feedback zum Schwimmtempo ist verbales (gesprochenes) Feedback am besten geeignet, damit der Schwimmer das gewünschte Tempo schwimmt.
Zeichen geben und keinerlei Feedback sind deutlich schlechter geeignet.

Folge 68

ISL, Wettkampf

International Swimming League Do Successive Events Lead to Improve Swimming Performance

In aller Kürze: Sportwissenchaftler des französischen Verbandes haben untersucht, ob und wie viel sich die Schwimmer während der ISL Saison 2020 verbessert haben. Im Durchschnitt waren das 0,0005 m/s pro Tag. Wobei Männer eine größere Steigerung zeigten als Frauen, Mitteldistanzen mehr als Sprints, SchwimmerInnen >850 FINA Punkte mehr als <850 Punkte und 23-26 jährige mehr als alle anderen.

Folge 69

Kraul, Arme, Beine

Relative contribution of arms and legs in humans to propulsion in 25-m sprint front-crawl swimming

In aller Kürze: Der Beitrag der Arm- und Beinbewegung zur Gesamtgeschwindigkeit im Kraulschwimmen wurde untersucht. Ohne Beine erreichten die Schwimmer 90% der Maximalgeschwindigkeit, mit nur einem Arm sogar 96%.

Folge 70

Test, Training

Performance Evaluation of Swimmers

In aller Kürze: Die Wissenschaftler stellen 5 verschiedene Tests zu Bewertung der Fähigkeiten des Schwimmers vor.
Wettkampf: Videoanalyse
Training: „critical power“, Ausdauertest (z.B. 30min), Stufentest, Pulstest
VO2 und Ökonomie: Spiroergometrie
Anaerobe Power und Kraft: Explosive Tests (z.B. Sprunghöhe) und kurze Sprints
Psychologische Teste: Fagebögen, regelmäßige Gespräche

Folge 72

Wettkampfanalyse

What can we learn from competition analysis at the 1999 pan pacific swimming championships?

In aller Kürze: Für alle Wettkampfstrecken wurden die Top8 bzw. Top16 AthletInnen der Pan Pacific Games untersucht. Die entscheidenden Faktoren für Erfolg oder Misserfolg wurden herausgearbeitet und präsentiert.

Folge 73

Trainer, Coach, Psychologie

Psychological Resilience in Olympic Medal–Winning Coaches A Longitudinal Qualitative Study

In aller Kürze: Fünf brititsche Elite-Coaches sind interviewet worden, wie sie mit Hindernissen und Misserfolgen umgehen, Resilienz (Widerstandsfähigkeit) bei ihren Athleten entwickeln und welche Tipps sie Nachwuchstrainern geben würden.

Folge 74

Technik, Armzug, Hand

The effect of hand posture on swimming efficiency

In aller Kürze: Vier Handhaltungen wurden miteinander verglichen mit dem Ergebnis, dass eine flache Hand mit leicht gespreizten Fingern und einer Drehung um 5-10° in den Luftstrom den größten Widerstand bietet.
Die Auftriebskräfte (Lift) sind am größten, wenn die Hand über 50° zur Anströmung gedreht ist.
Die optimale Fingerspreizung berechnet sich zu „Durchmesser des Finger * 0,4“.

Folge 76

Delphin, Schmetterling

Long-term changes in the speed curve of a world-class butterfly swimmer

In aller Kürze: Im Wesentlichen führten zwei Veränderungen zu einem effizienteren Schwim-men: Durch gezieltes Training wurde das Timing des 1. Aufwärtskicks verändert. So befinden sich die Füße am höchsten Punkt, wenn die Arme ins Wasser einsetzen und nicht mehr, während die Arme über Wasser nach vorn geführt werden. Zudem sollte die Hüfte im Aufwärtskick zur Reduktion des Frontalwiderstandes nah an der Wasseroberfläche bleiben.

Folge 77

Psyche, Ausdauer

Body and mind Exploring physiological and psychological factors to explain endurance performance in cyclingefficiency

In aller Kürze: Der bestimmende physiologische Faktor für die Ausdauerleistung ist die VO2max, zusätzlich spielen jedoch auch psychologische Faktoren eine entscheidende Rolle. So zeigten die Forschenden, dass v.a. der Faktor „Beharrlichkeit“ einen positiven Einfluss auf die Endleistung hat. Dem gegenüber hatte die Nutzung von Entspannungstechniken einen negativen Einfluss auf die Leistung.

Folge 78

Stoffwechsel, Kraul, Sprint

Dynamics of the metabolic response during a competitive 100-m freestyle in elite male swimmers

In aller Kürze: Die Forschenden untersuchen die Anteile der Energiegewinnung am Gesamt-energieumsatz bei einem 100m Kraul Sprint. Hierbei unterscheiden sich die Senioren von den Junioren in der Gesamtmenge der Energiebereit-stellung, und hier in den Anteilen der anaeroben Prozesse mit und ohne Laktatbildung.
Das bedeutet: mit zunehmenden Alter wird die anaeroben Energiegewinnung immer wichtiger.

Folge 79

Sprint, Stoffwechsel

Sprint Exercise Performance Does Metabolic Power Matter

In aller Kürze: Eine 9-seitige Abhandlung über die Grundlagen des Sprints. Die neuronale Komponente wird ebenso betrachtet wie die Stoffwechselprozesse. Hier wird u.a. erklärt und mit Studien gestützt, dass die Sprintleistung im einzig von der Ansteuerung der Muskeln abhängig ist und NICHT von der Bereitstellung von ATP. Das Fazit lautet auch wie folgt: „Entgegen früherer Annahmen, bestimmt NICHT die Rate der Stoffwechselpozesse die Sprint-leistung, sondern einzig die Fähigkeit zur Aktivierung des muskulären Systems.“

Folge 80

Erwärmung, Warm-Up, Sprung, Start

Does jumping conducted before the swimming start elicit underwater enhancement

In aller Kürze: In einem aufwändigen Protokoll haben die Forschenden untersucht, ob sich Sprünge vor dem Wettkampf positiv auf den Start auswirken.
Weder zwischen den Geschlechtern, noch zwischen den Leistungsniveaus gab es Unterschiede. Ebenso konnten keine Effekte (positiv wie negativ) zwischen den Versuchs-gruppen festgestellt werden.

Folge 83

Sprint, Kraul

The road to 21 seconds: A case report of a 2016 Olympic swimming sprinter

In aller Kürze: Über den Zeitraum von 2,5 Jahren wurde das Training eines 50m Freistilsprinters wissenschaftlich begleitet. Dabei wird auf die Zyklisierung (3 Mesozyklen, ca. 15 Wochen) und die Trainingsinhalte (6-8 Wasser-einheiten, 2-3 Landeinheiten, maximal 4,6km im Wasser) eingegangen. Wettkampfleistung, Krafttraining (verbesserte relative Kraft), Schwimmgeschwindigkeit und Körperbau wurden ebenfalls untersucht.
Zitat: „He also considerably improved his dry-land strength and in-water force levels, likely due to a combination of neural and morphological adaptations.“

Folge 85

Kraul, Technik, Koordination

Changes in Front Crawl Technique Caused by Different Technical Exercises

In aller Kürze: Der Einfluss von 6 Varianten des 1-armigen Schwimmens auf die Bewegungs-ausführung beim Kraulschwimmen wurden untersucht.
Dabei war die Schulterrotatin immer größer als die Hüftrotation und das 1-armige Schwimmen veränderte die Rotation und sorgte für einen erhöhten Widerstand.

Folge 83


Meinem Blog folgen

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.

%d Bloggern gefällt das: